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Die Meister

Luis Valença

Luis Valença: Einer der größten Rittmeister der Welt

Luis Valença stammt aus einer Familie, in der sich alles ums Pferd drehte. Er lernte schon früh reiten und wurde während seiner Jugendzeit und bis in sein Berufsleben von Meistern unterrichtet. Seine Liebe zur Reitkunst und zu Pferden wurde eine feste Hingabe zur Welt des Reitsports; das wiederum führte dazu, dass ihm die höchste Ehre zuerkannt wurde, nämlich der Rittmeistertitel. Er lernte viele Geheimisse und Mysterien, die er heute mit Güte und Verständnis an seine Schüler weitergibt.

Er gründete sein eigenes Reitzentrum, um die Bewunderung für die portugiesische Reitkunst und die Lusitanos weiter zu verbreiten. Er hat unzählige prominente, klassische Veranstaltungen organisiert und  vorgeführt, alle mit großartiger Pracht und Kunst. Leute kommen aus allen Teilen der Welt, ihn zu hören, wenn er über die Natur der Pferde und der klassischen Reiterei lehrt. Er hat viele Pferde und Reiter trainiert, und inspiriert weiterhin Reiter aus aller Welt.

Auch heute hat Carlos Carneiro noch immer Kontakt zu Luis Valença und es ist immer noch ein besonderes Vergnügen, bei diesem großen Lehrer zu arbeiten und zu lernen. Wir danken Luis Valença für seine Geduld und sein Verständnis. Er ist wahrlich ein großer Meister!

 

 

João Oliveira

João Oliveira: 1949 bis 2007. Eine Reiterlegende

João Oliveira wurde in Lissabon, Portugal, geboren, als Sohn des legendären portugiesischen, klassischen Meisters Nuno Oliveira, in dem manche Leute das Bindeglied zwischen der historischen, europäischen Reiterei  und der heutigen Dressur sehen.

Im zarten Alter von 3 Jahren begann er schon regelmäßig mit seinem Vater zu trainieren. Morgens um 4 Uhr ritt er mit seinem geliebten Lehrer los. João war damals schon der rigorosen Disziplin, den strengen Verhaltensregeln und der Arbeitsmoral ausgesetzt, die ihm noch bis zu seinem Tod in 2007 eigen waren.

Stolz und ehrenhaft brachte er die Schule des Nuno Oliveira ins 21. Jahrhundert, indem er zum Bannerträger seines vielfältigen Vermächtnisses wurde!

Als Ikone der modernen Dressur hat João die Werkzeuge, Techniken und Geheimnisse dieser zeitlosen Kunst bedeutsam gemacht. João war ein wahrer Reitkünstler und Techniker, von aller Welt sehr geschätzt, was an seiner zahlreichen internationalen Kundschaft und der großen Zahl von Freunden und Verehrern aus den welthöchsten Stufen des Wettkampfs und der klassischen Dressur erkennbar ist.

João wurde international als ein klassischer Künstler anerkannt und ist rund um die Welt in großen Events aufgetreten, z.B. in Asien, Australien, Südamerika und in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo er die letzten seiner produktivsten Jahre verbrachte. João verschaffte der portugiesischen Pferderasse, den Lusitanos, große Anerkennung durch seine Arbeit als Meister-Bereiter bei Robinson Lusitanos, und später bei Brookside Equestrian große Anerkennung, wo er in Partnerschaft mit seinen Freunden Linda und Keith Walton und seiner Frau Rebecca Oliveira handverlesene Lusitanos aus Brasilien - und später aus Portugal , durch Carlos Carneiro  einzeln ausgesucht  für eine wachsende Kundschaft von der Westküste ausbildete.

Sie hatten ihr Ziel erreicht, indem sie so großes Interesse an der Rasse hervorriefen, dass erstmals in der Geschichte ein klassischer Künstler eingeladen wurde, bei drei wichtigen FEI Veranstaltungen aufzutreten. Oliveiras Dressurreiter traten bei der Eröffnung der olympischen Qualifikationen in San Juan Capistrano  und bei den 2005 und 2007 FEI Weltpokal-Endspielen in Las Vegas auf, mit jungen, hervoragend ausgebildeten Lusitanos von João!

Während der Partnerschaft bei Brookside Equestrian arbeitete er mit vielen jungen, talentierten, klassischen und wettbewerbsorientierten Reitern aus den Vereinigten Staaten und Europa als Trainer, wobei er immer den Oliveira-Stil und -Geist vermittelte. Carlos Carneiro war einer dieser Reiter und hatte das Privileg, ganz allein mit João zu arbeiten und sein Genie und sein Verständnis der Pferdenatur mitzuerleben. Joãos Pferde zeigten sich mühelos, mit unglaublicher Anmut, Leichtigkeit und Synchronisation. Carlos blieb noch bei João bis zu dessen Tod durch Lungenkrebs im 2007.

João sagte immer: „Ich denke, das Eine, was alle Leute gemeinsam hatten, die bei meinem Vater und jetzt bei mir studiert haben, ist der Wunsch sich zu verbessern, Dinge mit höchster Qualität zu tun, mit Finesse und technischer Genauigkeit, um die Schönheit und das Beste aus ihren Pferden herauszuholen, und niemals zu vergessen, dass in jedem Schritt und jeder Bewegung nach vorn in dieser komplizierten Übung immer die Wahrheit und Tiefe des Reiterherzens steckt, welches die wahre Seele des Pferdes hervorbringt.“

João hat der Welt die Schönheit der Lusitano-Pferde und der klassischen Dressur gezeigt, sein Einfluß lebt unvergessen weiter.

 

 

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